Das Label

feminin – apart – urban

Das Dresdner Label steht für apartes Design. Die Produkte umfassen Schnittmuster und Bekleidung für Weib, Würmchen und den Weiberheld.  Die Palette reicht von weiblicher Damenbekleidung, über ideenreiche Kinderaccessoires (z.B. die Fahrradhelmmütze) bis hin zu urbaner Herrenmode. Meine handgefertigten Stücke bestechen durch ausdrucksstarke Farben, Muster und Materialkombinationen. Die Schnitte halte ich einfach und funktional, somit entsteht viel Raum für Variationsmöglichkeiten und Individualität. Vor allem das Designen femininer Damenmode, die Frauen jeder Größe von ihrer besten Seite zeigen, sind meine Mission. Ich führe das Label, und alles was damit zusammenhängt, als selbstständige Nebentätigkeit. Matrossel-Handmade ist auch Matrossel-Homemade, denn ich habe kein Atelier, sondern lediglich einen kleinen Arbeitsbereich in häuslicher Umgebung. Hier wird alles gefertigt, von der Grafik bis zum Schnittmuster. Alle Produkte werden von mir selbst liebevoll per Hand verpackt. Meine Familie ist dabei immer Teil des kreativen Chaos und mittendrin statt nur dabei.

Im März 2015 habe ich das Label in Dresden gegründet, wo es auch immer noch seinen Sitz hat. Ursprünglich habe ich nur für meine Familie genäht. Da die Resonanz auf meine Fertigungen sehr groß war schlich sich die Idee ein, diese zu verkaufen. Der ungewöhnliche Name ist dem Kindermund meines Sohnes entsprungen. Bei einer gemeinsamen Autofahrt schimpfte ich über eine andere Autofahrerin und konnte gerade noch vermeiden ein ziemlich kinderuntaugliches Schimpfwort zu verwenden. So stand ein lautes „DU…“ im Raum. Mein Sohn komplettierte den Satz und es kam ein „DU WILDE MATROSSEL“ von der Rückbank geschossen. Wir haben herzlich darüber gelacht und diese Bezeichnung brannte sich sofort bei mir ein. Ich habe dann mit meinem Weiberheld abends auf der Couch gewitzelt, dass es ein großartiger Name für ein Label ist und gesagt: „Wenn ich mich irgendwann mal selbstständig mache dann wird das der Name meines Labels!“ Und dieser Satz hat eine wahre „Inception“ bei mir ausgelöst. Der Gedanke wuchs wie Unkraut in meinem Kopf und wurde immer mehr ausgebaut und ausgeschmückt bis ich schlußendlich ein Kleingewerbe anmeldete und den Sprung in´s kalte Wasser der Selbstständigkleit wagte. Ursprünglich sollte es eine reine Bekleidungsmarke sein. Da das Interesse an den Schnitten selbst so groß war, habe ich mich dazu entschlossen, meine Designs auch anderen zugänglich zu machen in Form von käuflichen Schnittmustern. Mittlerweile sind meine Schnittmuser sowohl in digitaler Form als auch auf Papier erhältlich. Und das ist nicht das Ende denn die Ideen sind zahlreich, wie auch die Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
Handgemachte Sachen sind individueller, bunter und besser auf den Träger abgestimmt. Die Umsetzungsmöglichkeiten von Farbvorstellungen oder Passform sind hier schier grenzenlos. Die Herstellung handgemachter Kleidung verbindet den kreativen Entstehungsprozess, die Entwicklung eines Konzeptes und die handwerkliche Umsetzung von Design-Visionen. Nähen ist Liebe, und diese Liebe steckt gut sichtbar in jedem handgemachten Stück. Etwas esotherischer betrachtet könnte man auch sagen „Handgemachtes ist Kleidung mit gutem Karma!“. Denn fairer als selbstgenäht, kannst du nicht tragen!
Der Grundgedanke meiner Mode ist, dass alles möglich ist! Sowohl die Liebe zu Form und Design als auch zur Mode lebe ich hier aus. Die Stücke sind stets ein Statement, speziell, sie polarisieren und können nur mit voller Überzeugung oder garnicht getragen werden. Der Gedanke, dass jeder Mensch das Recht hat sich frei zu entfalten soll durch die bunte und ausdrucksstarke Kleidung nach außen (im wahrsten Sinne des Wortes) getragen werden!

Die Designerin

Der Wechsel allein ist das Beständige

Wer bin ich? fragen wir uns doch alle mal mehr und mal weniger im Laufe des Lebens. Und so, wie das Leben selbst sich ändert, variiert auch die Antwort darauf. Im Moment bin ich Löwen-Mutter, ehrgeizige Geschäftsfrau, Geliebte und bester Freund meines Weiberhelds, improvisierendes Chaotenweib mit nicht transparent strukturiertem System und von Haus aus Visionärin. Ich bin pragmatisch, analytisch, sensibel, humorvoll, sarkastisch bis ins Mark, ein Organisationstalent, ein Science Fiction-Nerd, habe ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und einen Hang zur Maßlosigkeit. Ich schlafe nur so wenig wie möglich und so viel als nötig und sollte jemand noch ein paar Stunden des Tages übrig haben, melde ich mich gerne für die Übernahme an. Ich würde dann Biochemie und Quantenphysik studieren und die Nanotechnologie als „Open Source“ für alle Menschen zugänglich machen. Ich liebe Musik, Farben, Muster, Fotografie, Kunst, Mode, Licht in seinen verschiedenen Varianten und bin generell von Form und Funktion begeistert. Wissenschaften und Technik aller Art haben mich schon als Kind fasziniert. Die Frage zu beantworten „warum etwas so ist wie es ist“ hat für mich stets den Zauber einer Sache noch größer gemacht ( ein Sonnenuntergang ist noch viel schöner anzusehen, wenn man weiß, dass sich der Himmel aufgrund der unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes verfärbt). Kreativität ist meine Lebenseinstellung, deren Umsetzung Opfer fordert. Ich neige dazu, mich eingeigelt in Projekten zu verausgaben und empfinde soziale Konventionen stets aufs Neue als Herausforderung. Meine Familie ist mein Anker. Sie sorgt immer wieder dafür, dass ich an einem Hafen anlege, mich entschleunige und mit ihr gemeinsam einen Cocktail am Strand genieße bevor ich wieder die Segel setzte und voll aufgetankt in See steche.

Im Dezember 1984 wurde ich in Dresden geboren. Ich habe zwei große Schwestern und bin in einem „Selbermacherhaushalt“ aufgewachsen. Ich habe als Kind und Jugendliche viel gemalt, gebastelt, gewerkelt…ich erinnere mich an ein Projekt für den Technikunterricht. Ich habe damals einen leuchtenden Schuhschrank entworfen. Umgesetzt mit blauen Plexiglasplatten und einer im Inneren montierten Lampe, sodass der Schuhschrank blau leuchtete. Total unpraktisch und ökologisch eine Katastrophe aber „leider geil“. Mein Vater ist ein handwerkliches Genie und meine Mutter kreativ und sehr begabt. Ob Malen, Singen, Sägen, Schrauben oder Nähen, ich habe von Beiden wahnsinnig viel gelernt! Ich war ein aufgewecktes, anstrengendes Kind und habe als jugendliche Rotzerin nichts ausgelassen. Nach dem Realschulabschluss 2001 habe ich ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ absolviert und bin so das erste Mal mit Medizin in Kontakt gekommen. Danach entschloss ich mich, entgegen aller vorherigen Planung, keinen Beruf zu ergreifen in dem ich mich kreativ ausleben kann (ursprünglich wollte ich Mediendesignerin werden). Ich packte meine Koffer und meine Jugendliebe um an der Ostsee meine Arbeitskraft gegen Brot und Lohn zu tauschen. Hier habe ich in einer verschlafenen Kleinstadt an der Küste das ehrliche Handwerk der „Kranken- und Gesundheitspflegerin“ erlernt. Das Interesse an diesem Beruf war rein wissenschaftlicher Natur und so zog es mich auch direkt in den wohl aufregendsten Bereich, den ein Krankenhaus zu bieten hat: Notfall- und Intensivmedizin. Mein Leben hier war wie die Küste selbst, karg, rau und windig. Ich hatte nur wenig Kontakt zu meiner Familie und dachte auch lange, das bräuchte ich nicht mehr. Kurz nach der beendeten Ausbildung habe ich  2006 begonnen auf einer internistischen Intensivstation zu arbeiten und meinen Wohnort nach Kiel verlegt. 2009 habe ich hier im Rahmen einer Weiterbildung für „Anästhesie und Intensivmedizin“ ein berufsbegleitendes, zweijähriges Fachabitur bgeonnen. Dann trat der Weiberheld in mein Leben und krempelte alles um. Nach acht Jahren trennte ich von meiner Jugendliebe und überdachte mein komplettes Dasein.  Als ich 2010 mit meinem Sohn schwanger wurde entschied ich mich, wieder in die alte Heimat zurück zu kehren, da mein Weiberheld und unsere Familien in Dresden lebten. Unser Kind sollte im Kreise der Familie aufwachsen. Mit dem Ende des Mutterschutzes sind wir drei für 2 Monate nach Kiel zurückgekehrt, damit ich hier 2011 mein Fachabitur erfolgreich abschließen konnte. Der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit fiel mir sehr schwer da sich, durch dieses kleine Lebewesen, meine Prioritäten doch enorm geändert hatten. Ich habe dann in Teilzeit und mit wenig Begeisterung in spezialisierten Medizinischen Fachabteilungen gearbeitet und bin zufällig in den Bereich der medizinischen Studien gerutscht. Dieses Gebiet ist sehr abwechslungs- und umfangreich, weckte neue Begeisterung in mir. Aktuell bin ich als Studienkoordinatorin auf Teilzeitbasis tätig. 2015 habe ich dann nach der Geburt meiner Tochter den Entschluss gefasst meinen Drang zur Kreativität doch zum Beruf zu machen und ein Kleingewerbe als berufliche Nebentätigkeit angemeldet. Die Matrosselei nimmt mittlerweile den größten Teil meines Beruflichen und auch privaten Lebens ein.

Das Team

Unter Freunden ist alles gemeinsam

Was wäre ein Label und ein visionärer Designer ohne die Unterstützung eines kompetenten Teams? RICHTIG: nichts! Nicht nur die Umsetzung von Schnittideen, auch das Verwirklichen von Shootings ist alleine ziemlich schwierig. Ein Team unterstützt aber nicht nur bei der Umsetzung von Visionen, es entwickelt sie weiter, bewertet sie, zerreist sie manchmal auch in der Luft, sodass man ganz von neuem konzipieren muss…und das ist gut so! Mein Team ist genau so mit der wilden Matrossel zusammen gewachsen wie ich und bedeutet für mich vor allem „Bodenhaftung“ und „Familie 2.0“. Daher ist es mir ein tiefes Bedürfnis an diesem Punkt mein Team vorzustellen.

Jeder Schnittdesigner wäre ohne ein Team, welches die Schnitte testet bzw. zur Probe näht, ziemlich aufgeschmissen. Denn, wer kann schon alleine alle Konfektionsgrößen Nähen und probieren? Ich habe dafür ein virtuoses Stammteam um mich gescharrt. Jede von ihnen hat einen ganz eigenen Stil mit viel Wiedererkennungswert. Die Unterstützung meiner Stamm-Matrosseln ist für mich enorm wichtig. Sie testen nicht nur die Passform der verschiedenen Größen, sondern stehen mir immer mit Rat und Tat zur Seite wenn ich mich (mal wieder) nicht entscheiden kann. Sie bewerten meine Ideen, geben mir Feedback und entwickeln sie mit mir gemeinsam weiter. Besonders wichtig ist dieses „Stimmungs-Barometer“, da Schnittmuster ja immer für eine breite Masse von Frauen gemacht werden. Umso besser wenn man bereits vor der Veröffentlichung von so vielen Verschiedenen Frauen wie möglich Tipps, Anregungen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge bekommt. Doch mein kleiner Harem ist für mich mehr als nur die handwerkliche Unterstützung, denn wir sind eine kleine aber feine Matrossel-Familie geworden. Falls ihr die Stamm-Matrosseln genauer unter die Lupe nehmen wollt, könnt ihr sie mit einem Klick auf das Bild in den weiter unten befindlichen Flipboxen tun 😉
Ich habe etwas genäht, etwas ziemlich geiles. Ich stehe vorm Spiegel, drehe und wende mich, und zack – da ist sie – die Vision eines Bildes, mehrere Bilder, einer Reihe von Bildern. Ganz klar wo und wie geshootet werden soll, das Licht, die Einstellung, der Bildausschnitt. Accessoires, na klar, ein alter Korb, ein Stuhl, Luftballons! Nur….alleine mit Stativ kann ich das nicht umsetzen (zumindest nicht ohne einen mittleren Nervenzusammenbruch zu bekommen). Meine langjährige und beste Freundin steht mir in solchen Fällen als Projektassistentin zur Seite. Sie unterstützt mich bei der Beschaffung von Accessoires, fährt mit mir zu Locations, verbreitet gute Laune und mit ihr ist es auch ganz leicht zu ertragen, wenn sich spontan eine neugierige Menschenmasse um den Shootingort versammelt. Mit ganz viel Geduld hat sie extra für mich gelernt mit einer Spiegelreflexkamera umzugehen. Mit den von mir vorgegebenen Einstellungen der Kamera und einem Umriss der Vision setzt sie mit Seelenruhe, und auch nach der tausendsten Wiederholung, alle Ideen perfekt um. Nebenbei achtet sie darauf das die Haare sitzen, die Pose vorteilhaft aussieht, keine Laufmasche in der Strumpfhose, keine Zahnpastareste am Kinn, Katzenhaare auf dem Kleid sind…der aufmerksame Leser merkt also sofort: sie ist ein unersetzbares Goldstück! In letzter Zeit lässt sie sich sogar, durch meine zuckersüße Engelszunge bezirzt, vor die Kamera ziehen und gibt wirklich ein tolles und weibliches Modell für meine Näharbeiten ab.
Zuletzt, aber nicht als Letzter, ist mein geliebter Weiberheld ein wichtiger Bestandteil meines Teams. Er hält mir den Rücken frei wenn ich im Projekt aufgehe, er geht mit den Kindern raus damit ich auch am Tag zum Arbeiten komme und er ist meine Konstante, meine Basis, mein Rückrat. Die größte Unterstützung ist dabei seine Kritik. Warum? Oft bemerke ich erst wie wichtig mir ein bestimmter Aspekt ist wenn er angezweifelt wird und verteidigt oder begründet werden muss. Das hilft mir immer wieder aufs Neue im Prozess der Entscheidungsfindung meine Fahrtrichtung zu fokussieren. Und ausserdem ist er einfach ein toller Mann, ein toller Vater, sieht wahnsinnig gut aus und hat einen grandiosen Musikgeschmack <3

Dini von KreativWölkchen

Stamm-Matrossel
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Anja von FrauSchnittchen

Stamm-Matrossel
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Mathilde von Samt&Satt

Stamm-Matrossel
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Myriam von LeLuByMiham

Stamm-Matrossel
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Som von Cookie Ray

Stamm-Matrossel
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Anne von Knöpfle - mit Liebe gemacht

Stamm-Matrossel
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Steffi von almstoff.de

Stamm-Matrossel
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Ela von Ela Winter - Stich und Stil

Stamm-Matrossel

Jessi von Neverwetdesigns

Stamm-Matrossel
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Brina von UNIKATze

Stamm-Matrossel
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Christine von Jin&Lay

Stamm-Matrossel

Esther von Rumpelkind & Räuberjunge

Stamm-Matrossel
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Nicole von Stoffknödel

Stamm-Matrossel
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Anja von Bright Day Loves

Stamm-Matrossel
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Stephi von Stephi´s Werk

Stamm-Matrossel

Svenja von Waldesfrieden

Stamm-Matrossel
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Mario

Mein Weiberheld
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Bine

Projektassistentin
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